Eine Pilgertour planen

Foto: Kampmann

Etwas Planung braucht selbst das Pilgern. Hier ein paar Tipps von unserer Seite:

Selbst ist die Frau oder der Mann

Wer sich alleine oder mit mehreren privat auf den Weg machen möchte, sollte auf jeden Fall die Route und die zur Verfügung stehende Zeit gut aufeinander abstimmen. Pilgern und Zeitdruck vertragen sich nicht. Es ist ratsam, Zeit für Unvorhergesehenes einzuplanen. Schenken Sie Körper und Seele Zeit zum Durchatmen.

Vor allem wenn man zu mehreren unterwegs ist, sollte man sich im Vorfeld über die Aktualität der im Pilgerführer angegebenen Öffnungszeiten von Kirchen etc., Möglichkeit von Führungen, Übernachtungs- und Verpflegungsmöglichkeiten informieren.

Wir ermutigen Sie, Ihren Pilgerweg als spirituellen Weg zu gestalten. Erleben Sie selbst, dass Pilgern mehr sein kann als Wandern. Es gibt viele einfache Übungen (z. B. eine Etappe schweigend zu laufen) oder kleine Büchlein für die Jackentasche mit Liedern, Impulsen und Gebeten. Probieren Sie aus, wiederholen Sie einfache Übungen mehrmals. Vielleicht kommen Sie dann auf den Geschmack …!

Oder doch lieber von anderen organisiert?

Wenn Sie keine Lust haben zu planen, sondern einfach mitgehen wollen, dann melden Sie sich zu einer unserer Pilgertouren an. Dann ist alles für Sie organisiert: Die Strecke und meist auch die Versorgung und die Unterkünfte. Außerdem können Sie einstimmen in Impulse zu mehr Achtsamkeit auf dem Weg, die Sie von der Pilgerführerin oder dem Pilgerführer erhalten.

Pilgerpass

Ein sogenannter Pilgerpass ist eine wundervolle Dokumentation des eigenen Pilgerweges und dient manchmal auch als Nachweis, um Pilgerherbergen nutzen zu können. Pilgerstempel für den Pass gibt es in vielen ausgewiesenen Pilgerkirchen oder Pilgerherbergen.

Manche Wege haben eigene, offizielle Pilgerpässe, die man bei den entsprechenden Adressen erwerben kann.

Pilgern im Pott

Sigwardsweg

Pilgerweg Loccum – Volkenroda

Elisabethpfade

Jakobsweg 

Die Jakobusfreunde Bocholt bieten einen Pilgerpass für die Jakobs-Wege außerhalb Spaniens an 

Was gehört in den Rucksack?

Erfahrene Pilger und Pilgerinnen erkennt man an ihrem geringen Gepäck, denn das Gewicht muss man ja schließlich den ganzen Tag schleppen. Trotzdem schadet es nicht, wenn man neben den persönlichen Papieren, Geld und Medikamenten, Kleidung und Geschirr auch (Blasen-)Pflaster, Sicherheitsnadeln, Nadel und Faden, Sonnencreme und Ohrstöpsel einpackt.

Eine Checkliste für den Pilgerrucksack gibt es beispielsweise beim Ökumenischen Pilgerweg für Klimagerechtigkeit